Archiv für Mai 2010

Treffen der Internetkommission

Samstag, 22. Mai 2010 | verfasst von Thorsten Dampf

Gestern haben wir uns also mit der Internetkommission getroffen. Ein erstes Gespräch, das einfach nur mal dazu diente, uns alle auf einen einheitlichen Wissenstand zu bringen. Nun werden wir also verschiedene Möglichkeiten genauer prüfen, dann sehen wir weiter.

Und wie bestellt flatterte mir heute eine Einladung für den Breitbandgipfel Hessen 2010 ins Haus. Sehr interessante Agenda, da werden wir auf jeden Fall mal hinfahren.

Breitband für Ulrichstein – Internetkommission wird gebildet

Mittwoch, 12. Mai 2010 | verfasst von Thorsten Dampf

Das die ländlichen, strukturschwachen Regionen (zu denen auch der Vogelsberg gehört) meist nicht mit übergroßer Internetbandbreite gesegnet sind, dürfte bekannt sein. Seit einiger Zeit haben auch unsere Lokalpolitiker erkannt, dass dies ein wichtiger Standortfaktor ist, und sich auf die Suche nach Möglichkeiten begeben, wie die Situation zu verbessern ist:

http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/8091470.htm

http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/8652703.htm

Als Unternehmer, der einen großen Teil seiner Tätigkeiten übers Internet abwickelt, begrüße ich natürlich sehr, dass hier nun Bewegung in die Sache kommt.

Allerdings lese ich in der Berichterstattung ein bisschen zu oft nur von einem speziellen Anbieter aus unserer Region (nein, ich werde keine Namen nennen). Mit diesem Anbieter habe ich leider mehrfach, sagen wir mal »keine guten« Erfahrungen gemacht. Außerdem denke ich, in diesem frühen Stadium sollte man in alle Richtungen offen sein, und sich nicht schon auf eine mögliche Lösung fokusieren.

Nun ja, für Ulrichstein haben die Stadtverordneten kürzlich die Bildung einer Internetkommission beschlossen, die mögliche Lösungsvorschläge erarbeiten und Angebote prüfen soll:

http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/8811588.htm

http://www.derbreilecker.de/?p=354#more-354

Ich habe die große Ehre, als Experte dieser Kommission anzugehören (das meine ich ehrlich, es ist mir wirklich eine Ehre, dass man mich nach meiner Meinung fragt!).

Am 21.05.2010 findet die erste Sitzung der Kommission statt, ich bin schon sehr gespannt. Ich werde berichten, was dabei heraus kommt!

Virenbefall – ist Neuinstallation des Systems wirklich nötig?

Dienstag, 11. Mai 2010 | verfasst von Thorsten Dampf

Klare Antwort: JA!

Warum? – Es gibt aus meiner Sicht wenigstens zwei Aspekte. Als erster, wichtigster Punkt ist, dass man seinem System nicht mehr vertrauen kann. Selbst wenn man das System mit einem Virenscanner prüft und dieser meldet, er habe infizierte Dateien gefunden und bereinigt, kann man doch nie sicher sein, was der Schädling im Hintergrund manipuliert hat. Hat er vielleicht sogar den Virenscanner manipuliert, so dass dieser keine Infektion mehr anzeigt?

Das ist im Übrigen auch die verbreitete Meinung in den Fachmedien, allen voran Wikipedia. Dort ist es recht anschaulich erklärt:

»Ein System [...] wird als kompromittiert betrachtet, wenn Daten manipuliert sein könnten und wenn der Eigentümer bzw. Administrator des Systems keine Kontrolle über die korrekte Funktionsweise oder den korrekten Inhalt mehr hat[...]«

»Typischerweise tritt dies nach einem Befall durch einen Computervirus oder durch einen gezielten Einbruch durch Cracker auf. Ein derartig manipuliertes System ist als nicht mehr vertrauenswürdig anzusehen.«
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Kompromittierung

Selbst Microsoft vertritt diese Auffasung:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc512587%28en-us%29.aspx

Und hier noch zwei interessante Quellen dazu:
http://faq.underflow.de/#SECTION000120000000000000000
http://www.oschad.de/wiki/Kompromittierung

Der zweite Aspekt ist der der Wirtschaftlichkeit: Angenommen, man installiert das System nicht gleich neu, sondern versucht z.B. von einer sauberen CD zu starten, um das System zu säubern. Eine solche Aktion dauert erfahrungsgemäß je nach Datenmenge auf der Festplatte und Geschwindigkeits des Systems schonmal 2-3 Stunden. Mit ungewissem Ausgang, dennwer weiß, ob die Super-Sauber-Scan-CD alle Schädlinge findet und entfernt? Hier sind wir wieder bei der Vertrauenswürdigkeit…
Wir müssen also schonmal 2-3 Stunden Arbeitszeit investieren, ohne sicher zu sein, dass die Aktion auch glückt. In der selben Zeit haben wir in aller Regel einen PC oder ein Notebook neu installiert. Und danach hat man dann sicher ein sauberes System, dem man wieder trauen kann. Also dürfte die Entscheidung eigentlich klar sein…

Ein System, eine Datenbank oder auch nur ein einzelner Datensatz wird als kompromittiert betrachtet, wenn Daten manipuliert sein könnten und wenn der Eigentümer bzw. Administrator des Systems keine Kontrolle über die korrekte Funktionsweise oder den korrekten Inhalt mehr hat